Ist es wirklich sinnvoll, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen?

Eine Bank an einem grünen Friedhofsweg

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Eine Beerdigung ist teuer. Auf die Hinterbliebenen kommen nicht selten immense Kosten zu, soll der Verstorbene würdig bestattet werden. Eine Sterbegeldversicherung trägt zu deren finanzieller Entlastung bei und nimmt zumindest die finanziellen Sorgen. Doch gibt es finanziell „lukrativere“ Alternativen wie diverse Geldanlageformen, beispielsweise eine Risiko- oder Kapitallebensversicherung, weshalb es vielen Menschen nicht sinnvoll erscheint, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen.

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber Risiko- und Kapitallebensversicherungen:

Gegen eine Sterbegeldversicherung wird oft eingewendet, dass mehr Geld in Form von Beiträgen eingezahlt wird, als im Todesfall von der Versicherungsgesellschaft ausbezahlt wird. Doch dieser vermeintliche Nachteil relativiert sich, wenn man bedenkt, dass eine Sterbegeldversicherung auch noch in hohem Alter abgeschlossen werden kann. Dies ist bei Risiko- und Kapitallebensversicherungen nicht der Fall. Zumindest nicht mit vergleichbar niedrigen Beitragszahlungen. Es sollte auch bedacht werden, dass die Beiträge für die Sterbegeldversicherung nur über einen bestimmten, festgelegten Zeitraum eingezahlt werden müssen. Ab diesem Zeitpunkt läuft die Versicherung beitragsfrei weiter. Es besteht praktisch ein lebenslanger Versicherungsschutz, ohne weitere Beiträge einzahlen zu müssen.


Jeder kann eine Sterbegeldversicherung abschließen

Dies ist gerade bei Lebensversicherungen nicht der Fall. Denn diese Versicherungen erfordern im Vorfeld eine Gesundheitsprüfung. Verläuft diese negativ und liegen ernsthafte Erkrankungen vor, wird eine Police in der Regel von dem Versicherer abgelehnt. In manchen Fällen werden zwar auch schwer erkrankte Menschen versichert, doch erhöhen sich dann, entsprechend des Risikos für die Versicherungsgesellschaft, die Versicherungsprämien. Typische Fragen werden beispielsweise zu folgenden, eigentlich sehr persönlichen Themen gestellt: Vorerkrankungen, Infektionen, Tumorerkrankungen, Abhängigkeiten, Lebensgewohnheiten, Gewicht, Allergien etc.

Beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung wird umgekehrt auf eine Gesundheitsprüfung generell verzichtet. Doch auch hier sichern sich die Versicherer ab. Es werden Wartezeiten festgelegt, die von Versicherer zu Versicherer variieren. Tritt in dieser Wartezeit der Leistungsfall ein, werden meist nur die, bis zu diesem Zeitpunkt gezahlten Beiträge, ausbezahlt. „Vorteilhaft“ ist, dass bei Tod durch Unfall keine Wartezeiten gelten.



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Eine Sterbegeldversicherung ist gerade für Menschen mit wenig Einkommen und Kapital interessant

Denn das in einer Sterbegeldversicherung angesparte Kapital zählt zum sogenannten Schonvermögen. Wenn der Versicherte beispielsweise im Alter auf Sozialleistungen angewiesen ist, kann das angesparte Kapital nicht gepfändet werden. Dies ist beispielsweise bei Kapitallebensversicherungen nicht der Fall. Auch Geld auf dem Sparkonto, dass für die Beerdigung eventuell zurückgelegt wurde, wird zur Berechnung der Sozialleistungen herangezogen. Alleine schon deshalb, ist es sinnvoll, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, wenn die Hinterbliebenen wirklich abgesichert sein sollen. Doch sollten Verbraucher erst die unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften und ihre Konditionen miteinander vergleichen. Denn nicht jede Sterbegeldversicherung ist zu empfehlen. In puncto Beitragshöhe und Höhe der Leistung gibt es große Unterschiede. Wertvolle Informationen zum Thema Sterbegeldversicherung findet man auf dem Portal Netzsieger. Dort können sich Interessenten umfassend informieren und sich dabei helfen lassen, die passende Sterbegeldversicherung auszusuchen.


Bildnachweis: © 3345408 / Pixabay

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