Tipps für die geistige Fitness bis ins hohe Alter

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Wie alle anderen Zellen des Körpers unterliegen die Gehirnzellen und deren Vernetzung untereinander im Laufe Ihres Lebens ständigen Veränderungen. Dieser Prozess geht bis ins hohe Alter. Ein wesentlicher Teil dieser Veränderungen besteht darin, dass sich neue Verknüpfungen zwischen den Zellen des Gehirns bilden. Das gilt vor allem, wenn Neues gelernt wird. Je seltener wir jedoch Leistungen von unserem Gehirn abfordern, desto weniger ist es in der Lage, solche Nervenverbindungen herzustellen. Die Folge davon ist in erster Linie ein gewisses Nachlassen der Gedächtnisleistung.

Geistige Beschäftigung

Trotzdem kann das Gehirn im Alter fit und sogar leistungsfähiger sein, als das eines viel jüngeren Menschen. Der Schlüssel zu einem gut funktionierenden Gehirn liegt nämlich darin, dass wir es auch im Alter ständig beschäftigen und dadurch zur Bildung neuer Verbindungen zwischen den Gehirnzellen anregen. Zunächst einmal sollte man den Stand seiner geistigen Fitness kennen, um einen Ausgangspunkt zu haben. Hier geht es zu einem Schnelltest.

Gesunder Lebensstil

Eine aktive, gesunde Lebensführung ohne größeren nervlichen Stress, ausreichend viel Schlaf, wenig Alkohol, Verzicht auf Nikotin und eine ausgewogene Ernährung sind die besten Voraussetzungen, um im Alter geistig fit zu sein und zu bleiben. Selbstverständlich können wir unser Gehirn auch noch gezielt trainieren.

Bewegung

Körperliche Bewegung bewirkt automatisch eine bessere Durchblutung und damit erhöhte Sauerstoffversorgung des Gehirns. Darüber hinaus regt sportliche Betätigung auch das Wachstum der Nerven an, wobei die Ausdauersportarten besonders geeignet sind, diesen Effekt zu verstärken.

Positive Grundeinstellung

Neben der Effektivität vieler Maßnahmen wie Gedächtnistraining, gute Ernährung oder körperliche Aktivitäten gilt auch eine positive Grundeinstellung als wichtiger Faktor, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns lange zu erhalten. Wer sich also dazu entscheidet, aktiv etwas für den Erhalt seiner geistigen Gesundheit zu tun, sollte vor allem Freude dabei haben.

Soziale Kontakte pflegen

Die Gehirntätigkeit des Menschen wird bei sozialen Aktivitäten besonders stark angeregt. Um spürbare, positive Auswirkungen auf das Gehirn zu erreichen, reicht es oft schon aus, regelmäßig Gespräche mit Familienangehörigen, Freunden und Bekannten zu führen.

Mentales Aktivierungstraining

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten vom Puzzeln über Zahlenspiele bis zum Sudoku, um das Gehirn spielerisch und gleichermaßen gezielt zu trainieren. Wie wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, ist mentales Aktivierungstraining dann am effektivsten, wenn die Aufgabenstellungen möglichst abwechslungsreich sind. Deshalb sollte man das Training des Gehirns optimieren, indem eine möglichst unterschiedliche Auswahl von Spielen bzw. Rätseln getroffen wird.

Gesunde Ernährung im Alter

Ein ganz wesentlicher Aspekt ist eine gesunde Ernährung im Alter. Auch diese hilft Alterungsprozessen im Gehirn vorzubeugen. Viele Altersforscher empfehlen deshalb eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Kost durch frische und möglichst regionale Lebensmittel. Dabei unterstützen vor allem die Vitamine B9 (Folsäure), B6 und B12 den Erhalt der körperlichen sowie der geistigen Leistungsfähigkeit. Hier geht es zu einer kleinen Auswahl an ausgewogenen und besonders folatreichen Rezepten.

Bildnachweis: © moritz320 / Pixabay

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Über den Autor

BenjaminBraun

Benjamin Braun ist Gründer und Geschäftsführer der SeniorenLebenshilfe. In seinem Unternehmen ist er für die strategische Leitung und Planung verantwortlich. Neben dieser Aufgabe, berät und unterstützt er angehende Selbstständige bei und während ihrer Gründung. Als Unternehmer und Selbstständiger kann er auf langjährige Erfahrung zurückgreifen, da er seine erste Firma im Alter von 19 Jahren gründete.

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