Geistig und körperlich fit bis ins hohe Alter: Prävention kann Wunder bewirken

BenjaminBraun Ratgeber & Praxis Tipps

Was nützen einem Menschen neunzig und mehr Lebensjahre, wenn er sich während der letzten dreißig nicht mehr klar darüber ist, wer er ist und wo er sich befindet? Körperliche und geistige Gesundheit gilt den meisten Menschen als ein sehr hohes Gut, ohne dass sie gar kein hohes Alter erreichen wollen. Sie haben Angst davor, zum Pflegefall zu werden und sehen jede kleine Gedächtnisschwäche als Hinweis auf Demenz an. Ganz unbestritten sind die Fälle von Demenz in den letzten Jahren gestiegen – dennoch ist nicht jede Vergesslichkeit gleich krankhaft. In den meisten Fällen steckt nicht mehr als fehlende Übung dahinter. Ein sehr ernstes Thema dagegen ist die Ernährung: Viele ältere Menschen sind sich nicht bewusst, wie sich ihre körperlichen Bedürfnisse im Laufe der Jahre verändern, und ernähren sich unzureichend und vor allem unausgewogen. Aber eines nach dem anderen.

Ernährung: Im Alter gut versorgt

Was wohl allen älteren Menschen schon aufgefallen ist: Kauen fällt schwer. Das bedeutet nicht, dass alles zu einem Brei verkocht werden muss. Obst und Gemüse sollte aber stets vorhanden sein, und zwar in leicht verdaulicher und vor allem leicht kaubarer Form. Leichte Küche ist im Alter sehr gut, denn die Verdauungsorgane arbeiten nicht mehr so flink und zuverlässig wie bei jungen Menschen. Dazu kommt, dass weniger Appetit vorhanden ist, aber gleichzeitig die Aufnahme von Mineralstoffen und Vitaminen stark eingeschränkt ist: Eigentlich müsste mehr gegessen werden, um eine gleichbleibend gut Versorgung zu gewährleisten. Das ist aber nicht möglich, weil der Hunger fehlt und der Energiebedarf niedriger ist. Auch das Durstgefühl lässt nach, obwohl der Bedarf an Flüssigkeit da ist. Auf ausreichendes Trinken kann man noch relativ leicht achten, schwieriger wird es mit der Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Viele ältere Menschen, insbesondere pflegebedürftige Menschen, sind mit den Vitaminen des B-Komplexes, C und D unterversorgt und erhalten außerdem nicht ausreichend Kalzium, Zink und Eisen.
Hier sind Nahrungsergänzungsmittel eine gute Idee. Allerdings sollten Senioren und Seniorinnen nicht einfach im Drogeriemarkt irgendetwas kaufen. Rücksprache mit dem Hausarzt ist immer gut, und natürlich muss auch darauf geachtet werden, dass sich die Vitaminpräparate mit den täglichen Medikamenten vertragen. Oftmals weiß auch der Apotheker oder die Apothekerin Rat. Insbesondere ältere Menschen, die sich nicht mehr so viel bewegen dürfen, können von den unterschiedlichen angebotenen Bestell- und Versandoptionen der Online-Apotheken profitieren. Shop Apotheke bietet bspw. die Möglichkeit, vom Arzt ausgestellte Rezepte direkt online einzulösen und die entsprechenden Medikamente zu bestellen und liefern zu lassen.

Rundum gesund – auch im Kopf

Vergesslichkeit nervt. Erst ist die Telefonnummer der besten Freundin aus dem Kopf verschwunden, dann ist die Brille weg, und irgendwann hat man das Gefühl, sich gar nichts mehr merken zu können. Das ist die übliche Karriere älterer „Gedächtniskünstler“. Und es ist völlig unnötig. Denn das Gedächtnis kann man trainieren wie einen Muskel. Wer sich ein Leben lang alles aufschreibt, immer mit elektronischen Speichern und Erinnerungshilfen arbeitet, verlernt sozusagen das Erinnern. Gedächtnistraining oder Gehirnjogging wirken dem entgegen. Gängige Programme trainieren die räumliche Orientierung, das Treffen von Alltagsentscheidungen, das Erkennen logischer Zusammenhänge, Wortschatztraining, der Umgang mit Zahlen und Rechenaufgaben und zu guter Letzt das tatsächliche Gedächtnistraining. Ob diese Übungen online absolviert werden, per Computer-Software oder Handy-App oder vielleicht in speziellen Übungsbüchern auf Papier, spielt keine Rolle. Wer sich im Alter geistig fit fühlen will, muss etwas dafür tun. Lebenslanges Lernen, beispielsweise von immer mal wieder einer neuen Sportart, einem Musikinstrument oder von Fremdsprachen, halten den Geist ebenfalls wach und das Gedächtnis auf Zack. Vor allem Musik und Sport fördern das vernetzte Denken und halten körperlich und geistig fit. Lesen und kreative Tätigkeiten tun ebenfalls gut. Und das bis ins hohe Alter.

Bildnachweis: © cnort / Pixabay

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Über den Autor

BenjaminBraun

Benjamin Braun ist Gründer und Geschäftsführer der SeniorenLebenshilfe. In seinem Unternehmen ist er für die strategische Leitung und Planung verantwortlich. Neben dieser Aufgabe, berät und unterstützt er angehende Selbstständige bei und während ihrer Gründung. Als Unternehmer und Selbstständiger kann er auf langjährige Erfahrung zurückgreifen, da er seine erste Firma im Alter von 19 Jahren gründete.

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